Letzte Projekte


Der Chor entstand 1980 aus dem Bedürfnis, eine politisch engagierte Musikkultur zu pflegen. Stücke aus ganz unterschiedlichen Sparten, Traditionen und Kulturen, die sich mit Problemen ihrer Zeit beschäftigen, bilden ein sehr vielfältiges Repertoire.

In den vergangenen 30 Jahren wurden viele engagierte Chorprojekte realisiert, oft in Zusammenarbeit mit anderen Kulturschaffenden oder projektbezogenen Gruppierungen. Es entstanden Konzerte mit SchauspielerInnen, Kindern, Literaturschaffenden, beeinträchtigten MusikerInnen, Saxophon- oder Celloquartetten oder aber auch mit Auftrags-Kompositionen.


2013 führte der Chor „ett fiskben“ auf, das den Anspruch hatte die Konzertbesucher zu einem skandinavischen, winterlichem Fischsuppe-Essen unter Freunden einzuladen. An den Tischen wurde viel erzählt (Schauspieler Simon Grossenbacher) und gesungen, gegessen und gelacht. Regie führte Wolfgang Beuschel.


2015 entstand das Projekt Kubik m3, eine gelungene Mischung  aus mehrchörigen Werken venezianischer Musik des 16.Jahrhunderts sowie einer Uraufführung von Mike Swoboda. Aufführungsort war eine Lagerhalle des Tiefbauamtes unter dem Brückenpfeiler Breite. Unterstützt wurde der Chor von zahlreichen Musikern alter Musik.

Der Chor

Die Freude am Singen, die Lust an verschieden-

sten Chorprojekten zu arbeiten, die Kombination

aus guter Stimmung, interessanten Proben

und das Erlebnis Konzert haben uns zum

„Chor Kultur und Volk Basel“ geführt.

Die jeweiligen Projekte realisiert die Chorleitung

zusammen mit der Musikkommission, die aus

einzelnen Chormitgliedern besteht. Dabei wird

dem Niveau des Laienchores Rechnung getragen.

Wir freuen uns sehr über Alle, die mit derselben

Motivation zu uns stossen.

Portrait

Eine Entdeckung: Chor Kultur und Volk

an der Sozialistischen Internationale 1982


Der Chor Kultur und Volk wurde 1980 gegründet.

Leider singen in unserem heutigen Chor, der seinen Namen allen neuen Tendenzen zum Trotz behalten hat, keine Mitglieder mehr aus jener Gründungszeit mit. Umso kostbarer ist dieses Schwarz-Weiss-Fotodokument, auf das wir im Sommer 2017 per Zufall gestossen sind, das uns das Schweizerische Sozialarchiv freundlicherweise zur Verfügung stellt und das wir hier präsentieren: am

3. November 1982 hatte Kuvo, so unser Kurzname, einen Auftritt an der Gedenkfeier der Sozialistischen Internationale im Münster. Sie führte in Basel ihren Kongress durch – im Gedenken an den Friedenskongress von 1912. Die Sängerinnen und Sänger sangen sich in die Ohren und Herzen der mehreren Hundert Zuschauer und der europäischen, sozialistischen Prominenz: Willy Brandt (Deutschland), Mario Soares (Portugal) oder Lionel Jospin (Frankreich) gehörten dazu, aus der Schweiz waren Willi Ritschard und Helmut Hubacher dabei.

(© Schweizerisches Sozialarchiv; Basler Stadtbuch 1982, „In der Sorge um den Frieden“, von Rudolf Messerli)

Das historische Bild von 1982 im Basler Münster

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